Marteniza 

März beginnt – und mit ihm erwacht eine alte Tradition zum Leben: Marteniza!

Diese rot-weißen Armbänder stehen für den Frühling, den Neuanfang und das Erwachen der Natur. Besonders in Thrakien schmückt man sich mit ihnen, um den Wechsel der Jahreszeit stilvoll zu feiern. Doch woher kommt diese schöne Tradition eigentlich? Lass uns einen Blick hinter die Geschichte der Marteniza werfen.

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Was ist Marteniza?

Marteniza, auch Martipi oder Martenitschka genannt, sind rot-weiße Armbänder und Dekorationen, die ab dem 1. März auf dem Balkan und in Thrakien getragen werden. Ursprünglich eine bulgarische Tradition, hat sich dieses Frühlingsritual über die gesamte Region verbreitet – und wird dank der Balkan-Einwanderer auch in der Türkei gefeiert.

Ein kleines Band mit großer Bedeutung.

Marteniza Tradition

Warum Störche und Schwalben den Frühling ankündigen

Wusstest du, dass Störche und Schwalben laut Naturkalender Ende Februar ihre Reise antreten?

Ihr Aufbruch gilt als Zeichen dafür, dass der Frühling naht. Genau deshalb werden die Marteniza-Armbänder aus roten und weißen Fäden geknüpft – als Symbol für Glück, Gesundheit und Fülle. Den ganzen März über trägt man sie am Handgelenk, bis der erste Storch oder die erste Schwalbe des Jahres gesichtet wird.

Dann bindet man sie an einen fruchttragenden Baum, in der Hoffnung, dass alle Wünsche, die man mit der Marteniza verbunden hat, in Erfüllung gehen.

Marteniza

Ein Geschenk für dich und deine Liebsten

Die Marteniza ist nicht nur ein schönes Ritual, sondern auch eine wunderbare Geste – du kannst sie dir selbst wünschen oder an deine Liebsten verschenken. Ein kleines Symbol für Glück, Gesundheit und einen frischen Start in den Frühling!

Und, seid ihr schon bereit? Habt ihr eure Marteniza-Armbänder schon umgebunden oder vielleicht sogar verschenkt?

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Ein uraltes Frühlingsritual 

Die Tradition der Marteniza reicht weit zurück und ist eng mit einer alten Legende aus Bulgarien verbunden. Der Legende nach schickte Khan Asparuh, der Gründer Bulgariens, eine Botschaft an seine Familie, um ihnen die Ankunft in einem neuen Land mitzuteilen. Er band einen weißen Faden an das Bein einer Taube, doch auf dem Weg färbte sich der Faden durch eine Wunde rot. So entstand das Symbol der Marteniza – die roten und weißen Fäden stehen seither für Gesundheit, Glück und den Beginn eines neuen Kapitels.

Bis heute wird diese Tradition am 1. März gefeiert, um den Frühling willkommen zu heißen.

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